Erste Infos

WORAUF ES ANKOMMT
22. September 2012 11-17 Uhr in Graben-Neudorf, Pestalozzihalle

11:00-13:30 Uhr „Damit du deine Seele nicht verlierst“
Brunch mit Impulsen von Hanspeter Wolfsberger

13:30-14:15 Uhr Zeit für Begegnungen
Besuch von Bibel-Salon, Ständen, Büchertisch und Vielem mehr

14:15–15:15 Uhr Runde Tische (zwei Runden a’ 20 Minuten)
Worauf es ankommt …
… beim geistlichen Leiten
… damit unterschiedliche Lebenswelten erreicht werden
… beim gabenorientierten Gemeinde entwickeln
… beim Coachen von Mitarbeitenden
… beim geistlichen Leben
… wenn wir Gott beim Wort nehmen

14:45-15:15 Uhr „HEIMAT- oder die Kunst bei sich selbst zu Hause zu sein“
Andi Weiss mit einer Auswahl aus seinem aktuellem Programm

15:30 Uhr  “Auf wen es ankommt – Christus für uns”
Impulsvortrag mit Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein

Ende gegen 17:00 Uhr

Der ganze Tag wird musikalisch begleitet von Andi Weiss, Songwriter, „Geschichtensammler und -erzähler“.

Für Kinder ab 6 Jahren gibt es parallel ein eigenes spannendes Kinderprogramm.

Herzliche Einladung zum Henhöfertag im neuen Gewand.
Unser badischer Impulstag für Glaube und Gemeinde wird zeitlich deutlich konzentrierter sein. Mit den “Runden Tischen” haben wir ein neues Element mit Input und Austausch. Nutzen Sie den Tag zur geistlichen Stärkung und Ausrichtung. Genießen Sie die Gemeinschaft im Hören, Singen und miteinander Sprechen.

Aloys Henhöfer lebte von 1789-1862, war lange Pfarrer in Spöck, überzeugte in seinen Predigten, zu denen die Menschen von der ganzen Hardt und darüber hinaus pilgerten, durch sein volksmissionarisches Engagement und durch seine Streitbarkeit mit der Kirchenleitung, wenn es um wesentliche Dinge des Glaubens ging.

Weitere Infos bei Gegebenheit an dieser Stelle

 

Landesbischof spricht sich für missionarisches Engagement aus

Karlsruhe/Graben-Neudorf (epd). Den positiven Beitrag des Henhöfertags zum geistlichen Leben der Evangelischen Landeskirche in Baden haben Landesbischof Ulrich Fischer und die Präsidentin der Landessynode, Margit Fleckenstein, gewürdigt. Der Henhöfertag habe mit dazu beigetragen, dass das missionarische Anliegen in der Landeskirche gefördert werde, betonten beide am Samstag (25. Sept.)  bei der Festversammlung dieses vom Amt für Missionarische Dienste (AMD-Baden) veranstalteten Treffens in Graben-Neudorf. Der Henhöfertag ist das älteste Glaubenstreffen innerhalb der Badischen Landeskirche und wurde zum 50. Mal veranstaltet.

Der Leiter des südbadischen «Hauses der Besinnung» in Betberg, Pfarrer Hanspeter Wolfsberger, erläuterte, warum er gerne Christ sei. «Warum sollte ich mich für Jesus schämen, wenn er für meine Schuld eingetreten ist – in einer Welt, die immer den Schuldigen sucht?», fragte Wolfsberger.

Der Henhöfertag ist benannt nach dem Erweckungsprediger Aloys Henhöfer (1789-1862). Dieser wurde 1815 zum katholischen Priester geweiht, konvertierte jedoch wegen innerer Zweifel und wirkte ab 1823 als evangelischer Pfarrer im Kreis Karlsruhe. Das Amt für Missionarische Dienst hat seinen Schwerpunkt auf Gemeindeaufbau und Gemeindeentwicklung.

(epd – 2074/26.09.2010)

Die Evangelische Landeskirche feierte den 50.Henhöfertag

Mit dem Motto überZEUGEnd feierte die Evangelische Landeskirche in Baden den 50. Henhöfertag am vergangenen Samstag mit einem ganztägigen Programm in der prächtig dekorierten Pestalozzihalle in Graben-Neudorf. Albert Frey, einer der bekanntesten Musiker der Lobpreislieder, begleitete den Tag und bereicherte die festliche Abendveranstaltung begleitet von Gitarre, Keyboard und Schlagzeug mit einfühlsamen und herausfordernden Stücken zum Mitsingen und Gott feiern. Die Kirchenleitung war vertreten durch Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und die Präsidentin der Landessynode Justizrätin Margit Fleckenstein. Beide betonten, welche wichtigen Impulse der Henhöfertag für eine missionarische evangelische Kirche in den vergangenen 50 Jahren und vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten in die Landeskirche eingebracht hat, auch Dank des Leiters der Missionarischen Dienste und seines Vorgängers mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der AMD.

Vier Veranstaltungen bot der 50. Henhöfertag und ein Kinderprogramm.  Beim Empfang der Kirchenleitung auf Landeskirchen- und Kirchenbezirksebene war der Saal mit neunzig Gästen gefüllt.
Aloys Henhöfer in Gestalt von Jörg Seiter hinterfragte humorvoll und tiefsinnig den Sinn eines solchen Tages und warum er dafür als Namensgeber herhalten sollte. Was Henhöfer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der badischen Landeskirche bewegen wollte und bewegt hat, ist von bleibender Relevanz, Menschen sollen Jesus Christus als ihren Retter erkennen und mit ihm ihr Leben gestalten, die Bibel muss unters Volk kommen und ins Lebens gezogen werden und das Engagement für das Leben und für die, die besondere Hilfe brauchen, ist unverzichtbare Konsequenz des Glaubens. In der Erweckung, für die Henhöfer sich engagierte, liegen entscheidende Wurzeln für die Diakonie bis heute. Die gilt es wieder zu entdecken, um überzeugend zu sein als Kirche, Gemeinde und Christenmenschen.

Die sechs Seminare des Nachmittags entfalteten überzeugendes Christsein im Leben aus dankbarem Glauben mit Wort und Tat. In die Seminare führte Oberkirchenrat Dr. Kreplin ein, der Referent des Evangelischen Oberkirchenrats für Verkündigung in Gemeinde und Gesellschaft. Sein Referat zu Überzeugend  vom Glauben sprechen ist hier nachzulesen.

Mit dem Frühstückstreffen und einem Vortrag von Hanspeter Wolfsberger wurde der Tag eröffnet. Sein Thema: Warum ich gern Christ bin. Sein Vertrauen auf Christus habe sich in entscheidenden Lebensfragen bewährt, die aktueller sind als viele wahr haben wollen, an der Gewissheit, wo meine Schuld mir abgenommen wird, was meinem Leben selbst in Katastrophen Sinn gibt und auf was ich mich freuen darf, wenn hier alles zu Ende ist. Der Vortrag kann wie der von Birgitt Winterhoff bei der Abendveranstaltung zum Motto des 50. Henhöfertags überZEUGEnd bei der AMD der Ekiba unter amd@ekiba.de bezogen werden. Das Referat von Birgit Winterhoff kann man bereits hier nachlesen. Die Leiterin der AmD in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Koalition für Evangelisation in Deutschland verlockte zu einem engagierten Christsein, unaufdringlich, behutsam aber auch mutig den Glauben in unserer Gesellschaft zu bezeugen. Dazu ist einladend gelebtes Christsein wichtig und ein österlicher und solidarischer Lebensstil. Die Sprachfähigkeit beim Glauben soll in Erzählgemeinschaften geübt werden. Die geplante EKD weite Kampagne im Spätjahr 2011 Kurse zum Glauben ist dafür eine Chance.

Überzeugend war der 50. Henhöfertag auch durch die hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihn vorbereiteten und durchführten. Ein starker Posaunenchor von Bläsern des Kirchenbezirks Karlsruhe-Land brachte musikalischen Schwung. Die herzliche und gastfreundliche Atmosphäre förderte das ermutigende und einladende Fest des Glaubens, der Gemeinschaft und der Mission.

IDEA-Pressedienst

Kirchenleitung gibt missionarischen Gruppen Rückendeckung
Synodalpräsidentin würdigt 50 Jahre „Henhöfertag“
Graben-Neudorf (idea) – Als wichtigen Bestandteil der badischen Landeskirche haben Repräsentanten der Kirchenleitung den vor 50 Jahren eingeführten „Henhöfertag“ gewürdigt. Zu den Veranstaltungen dieses „Impulstreffens für Glauben und Gemeinde“, das nach dem Erweckungsprediger Aloys Henhöfer (1789-1862) benannt ist, kamen am 25. September rund 1.000 Besucher nach Graben-Neudorf bei Karlsruhe.

Bei einem Empfang der Kirchenleitung bezeichnete die Präsidentin der Synode, Justizrätin Margit Fleckenstein (Mannheim), den vom Amt für Missionarische Dienste ausgerichteten „Henhöfertag“ als Rückendeckung für die missionarischen Gruppen und Kreise. Die Kirchenleitung unterstütze alle Initiativen, die Christen helfen, ihren Glauben im Alltag zu bewähren. Kirchenferne Menschen seien mehr an Erfahrungsberichten interessiert als an theologischen Thesen. Die Kirche sei auf Mitglieder angewiesen, die Menschen für eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus gewinnen wollten. In der Synode seien bewusst verschiedene Frömmigkeitsrichtungen vertreten. Der Theologie-Dezernent, Oberkirchenrat Matthias Kreplin (Karlsruhe), dankte den Freunden des „Henhöfertags“, dass sie in der Landeskirche geistliches Leben förderten und sich für die Ausbreitung des Glaubens einsetzten. Nach Ansicht des Dekans des Kirchenbezirks Karlsruhe- Land, Wolfgang Brjanzew, sind Bibel- und Hauskreise, Glaubenskurse und missionarische Einsätze „Andockstationen“, wo Menschen zwanglos neue Anregungen für ihren Glauben bekommen können.

Der Leiter des Amtes für Missionarische Dienste, Kirchenrat Hans-Martin Steffe (Karlsruhe), hob die bleibende Aktualität Henhöfers hervor. Der badische Pietist habe sich im 19.Jahrhundert dafür eingesetzt, dass Christus die Mitte der Kirche sei, Christen sich in der Bibel auskennen und der Glaube das Leben präge und zu tätiger Nächstenliebe führe.

Für ein öffentliches Bekennen des christlichen Glaubens
In der Hauptversammlung dankte Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) den Verantwortlichen des Amtes für Missionarische Dienste, dass der „Henhöfertag“ ein bedeutender Termin im landeskirchlichen Kalender geworden sei. Die von diesem Glaubenstreffen ausgehenden missionarischen Impulse würden „wahrgenommen und geschätzt“. Die Vorsitzende der deutschen „Koalition für Evangelisation“ und Leiterin des westfälischen Amtes für missionarische Dienste, Birgit Winterhoff (Dortmund), rief zu einem öffentlichen Bekennen des christlichen Glaubens auf. Es gebe keinen Grund, das Evangelium schamhaft zu verstecken. Wer auf Gott vertraue, müsse sich nicht vor dem Zeitgeist fürchten, so die Pfarrerin.
(26.09.2010/16:40)

Worum geht es?

“Zum 50. Henhöfertag am Samstag, 25. September in die Pesatlozzihalle nach Graben-Neudorf laden ein die Missionarischen Dienste der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Kirchenbezirk Karlsruhe-Land. Das Motto: ÜberZEUGEnd .
In einer Zeit, in der Kirche und Glaube für viele nicht mehr überzeugend sind, besinnen wir uns auf den Auftrag, den Kirche, Gemeinde und jeder einzelne Christ von Jesus Christus empfangen hat – nämlich Zeuge des Evangeliums zu sein mit seinem Leben, Reden und Handeln. Wir wollen erzählen, worauf wir unser Leben gründen, was das Ziel unseres Lebens ist und wie der Glaube Leben verändert. Wir empfangen am Henhöfertag Impulse, kommen miteinander ins Gespräch und feiern unseren Gott.